Investitionen in geistiges Eigentum gewinnen an Bedeutung: Seit Jahrzehnten steigern die Unternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung, Software und Datenbanken sowie Urheberrechte. Und was machen die Staaten? „Genau das Gegenteil“, sagt Reinhard Panse, CIO von HQ Trust.

Im Gegensatz zum US-Staat baut die private Wirtschaft seit Jahrzehnten ihre Investitionen in geistiges Eigentum kontinuierlich aus.

Für den Chart der Woche hat sich Reinhard Panse für die Jahre von 1950 bis 2018 angeschaut, wie sich in den USA die Investitionen von Unternehmen und Staat in geistiges Eigentum sowie Ausrüstung entwickelt haben. Seine Erkenntnisse:

  • „Während die private Wirtschaft in den USA die Investitionen in geistiges Eigentum seit Jahrzehnten steigert und diese weit über den Investitionen in Ausrüstung liegen, ist dies beim Staat nicht der Fall.“
  • „Unternehmen schaffen mit ihren Investitionen Wert. Das kann man auch daran sehen kann, dass die globalen Aktienmärkte seit 200 Jahren mehr oder weniger kontinuierlich steigen.“
  • „Staaten sollten stärker agieren wie erfolgreiche Unternehmen und das Geld investiv einsetzen: Ökonomisch sinnvoll wäre es, wenn sie das Geld in die Forschung oder Bildung investieren würde.“
  • „Stattdessen setzen sie – auch in Deutschland – immer wieder auf Ausgaben, die an ökonomischer Unsinnigkeit schwer zu übertreffen sind.“

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Quelle: Thomson ReutersDatastream, eigene Berechnungen.

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Reinhard Panse
Geschäftsführer, CIO
HQ Trust
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