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Handelsblatt | 17 September 2020
Warum Anleger nicht zocken sollten

„Timing funktioniert bei Aktien nicht“, schreibt Ingo Narat vom „Handelsblatt“. Wie unwahrscheinlich der Erfolg ist, belegt er mit einer Analyse von Sven Lehmann bei HQ Trust.

Der Fondsmanager hatte ausgerechnet, dass ein sehr langfristig orientierter Anleger seit dem Jahr 1965 mit dem DAX eine Performance von 6,1 % p.a. erzielen konnte. Den gleichen Ertrag hätte er auch erreicht, wenn er nur an den 55 besten Tagen seit 1965 in den DAX investiert war (von 14.524 Handelstagen). Die Wahrscheinlichkeit genau nur alle 55 Tage zu treffen, sei ungefähr so wahrscheinlich wie 19mal hintereinander im Lotto sechs Richtige plus Superzahl zu haben.

Der Redakteur gibt daher seinen Lesern den Rat: „Kaufen und liegen lassen. Langeweile lohnt langfristig. Lieber im nüchternen Zustand verlässliche Erträge einstreichen als wie ein Verrückter herumzuzocken.“

Den kompletten Artikel des „Handelsblatts“ lesen Sie hier.

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Jochen Mörsch

jochen.moersch@hqtrust.de
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